Worauf man unbedingt achten sollte

Zecken Hund ist für jeden Hundebesitzer ein ärgerliches Thema. Sobald es draußen etwas wärmer wird, bricht die von Hundehaltern gefürchtete Zeckenzeit an. Die lästigen Zecken richten sich jedoch nicht nach Jahreszeiten ein, sie brauchen lediglich nur eine Außentemperatur von 7 Grad und schon werden sie aktiv und schlagen zu. Sollten Sie also mit Ihrem Hund in einer warmen Umgebung leben, oder dort gerade Urlaub machen, so haben Sie das ganze Jahr über mit Zecken zu kämpfen. 

Was bedeutet eine Zecke beim Hund?

Die Zecke ist ein weltweit verbreiteter Parasit, der sich vom Blut seines Wirts ernährt. Allerdings ist der Blutverlust für den Wirt, ob Mensch oder Hund, in der Regel nicht gefährlich. Das eigentliche Problem ist, dass die Zecke als Überträger von Krankheitserregern auf Mensch und Hund gefährlich wird. Eine Zecke durchläuft mehrere Stadien, bevor sie ganz ausgewachsen ist. Zunächst legt sie ihre Eier außerhalb des Körpers ihres Wirtes ab, also des Hundes. Aus denen schlüpfen dann die Larven, die sich anschließend zu sogenannten Nymphen entwickeln. Im letzten Stadium werden aus ihnen dann adulte, erwachsene Zecken. Während der drei Stadien ist die Zecke ein aktiver Parasit, der Hunde, andere Tiere sowie Menschen sticht, um sich zu nähren und um sich weiterzuentwickeln. 

Zecken beim Hund beeinflusst die Lebensqualität Ihres Lieblings

Hunde sind besonders von der Zeckenplage betroffen. Einmal auf den Vierbeiner gefallen, sucht sich die Zecke einen geeigneten Platz zum Stechen aus. Oft sind es dünnhäutige und gut durchblutete Stellen wie der Kopf, Ohren, Lendengegend und Bauch. Meist werden Zecken am Hund erst beim Kuscheln oder beim Kraulen seines Lieblings entdeckt. Sobald man eine Zecke am Hund findet, sollte dieser so schnell wie möglich, entweder mit einer Zeckenpinzette oder mithilfe eines anderen Hilfsmittels entfernt werden. 

Zecken beim Hund können ernsthafte Krankheiten übertragen

Das größte Problem bei einem Zeckenstich ist mitunter, dass der Hund schwer krank werden kann. Die Zecke selbst ist in den meisten Fällen für den Hund nicht gefährlich, sondern vielmehr die verschiedenen Krankheitserreger die eine Zecke so mit sich trägt. Beim Blutsaugen kann die Zecke beim Hund diese Krankheitserreger, übertragen. Die mittlerweile in ganz Europa verbreitete Hundekrankheit, auch bekannt als das “Zeckenfieber”, ist eine bakterielle Erkrankung. Ihre Symptome sind sehr vielfältig und können Fieber, Erbrechen, Abgeschlagenheit, angeschwollene Lymphknoten oder Atemnot zeigen. Bei solch einem Fall sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.

Zecken beim Hund – Was kann man tun?

Das effektivste Mittel, um Zecken beim Hund zu vermeiden, ist es, den Hund direkt nach jedem Spaziergang gründlich abzusuchen und gegebenenfalls alle Zecken zu entfernen. Natürlich gibt es auch Mittel zur Vorbeugung von Zecken bei Hunden. Hier wäre es ratsam, mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens abzustimmen, welches Zeckenschutzmittel für Ihren Hund am geeignetsten ist. Hierbei sollte unbedingt der Gesundheitszustand des Hundes berücksichtigt werden, um beispielsweise Allergien zu vermeiden. 

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